Zwei Menschen reden miteinander, 80 Minuten lang. Das Ergebnis: ein fesselnder, berührender, spannender, wichtiger Film.
Möglich machen das zwei Menschen, die sich lieben und respektieren, die streiten und mit ihren Erfahrungen und ihrem Leben ringen, mit unfassbarem Schmerz und Traumata des Holocaust, aber auch mit ihrer ganz konkreten Beziehung zueinander. Sie sind sich dabei immer ihrer Verschiedenheit bewusst, gestehen sie sich zu, auch wenn das manchmal schwerfällt. Hinzu kommen Filmemacher, die mit Feinfühligkeit, Respekt und Gespür ihnen Raum und Anstoß geben. So wird die intensive Atmosphäre erst möglich, in der tiefer Schmerz, Verzweiflung, Zerrissenheit, Überlebenswillen, Lebensmut, Neugier aufeinander und auch Liebe in so kurzer Zeit spürbar werden. Nur wenig später schon wäre dieser Film nicht mehr möglich gewesen. Wertvolles Zeitdokument, berührendes, unmittelbares Leben und intensives Kino!
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